Unser erstes Bienenjahr – zwischen Zittern, Staunen und süßem Honig

Dieses Jahr war für uns als Zitadelle ein ganz besonderes: Wir haben unsere ersten eigenen Bienen bekommen! Im Mai durften wir das erste Volk bei uns willkommen heißen. Kurz darauf kam sogar noch ein Schwarm dazu – plötzlich hatten wir gleich zwei Völker und damit doppelt so viele Flügel im Garten summen.


Natürlich läuft bei so einem Start nicht alles perfekt. In einem Volk tauchte bald die Kalkbrut auf, eine Krankheit, die die Brut schwächt und uns einiges Kopfzerbrechen bereitete. Doch wir haben reagiert, die Königin getauscht – und siehe da: Heute sind beide Völker stark, vital und voller Leben.


Im Moment müssen unsere Bienen noch einen ganz anderen Kampf bestehen: Wespen. Sie sind unermüdlich und versuchen, in die Beuten zu gelangen – doch unsere Völker halten dagegen. Und zwar ziemlich beeindruckend.
Mittlerweile tummeln sich richtig viele Bienen in beiden Beuten, was uns große Hoffnung für den Winter gibt. Wir füttern fleißig, damit die Mädels genug Vorräte haben, und schauen voller Zuversicht in die kalte Jahreszeit.


Und obwohl wir dieses Jahr nur wenig Honig ernten konnten – einfach, weil die Bienen erst spät bei uns eingezogen sind – haben wir einen kleinen Schatz im Glas. Der Honig schmeckt köstlich, mit einer leicht zitronigen Note, die uns sofort begeistert hat. Ein Vorgeschmack auf das, was nächstes Jahr möglich sein wird, wenn die Völker von Beginn an dabei sind.
Wir sind dankbar für all die Erfahrungen, die wir schon im ersten Jahr sammeln durften – vom Zittern beim ersten Volk über das Staunen beim Schwarmfang bis hin zur Freude über die gesunden, starken Völker heute. Und wir freuen uns schon jetzt riesig auf die nächste Saison – und darauf, dass unsere „Goldflügel“ und „Blütenwind“ uns dann vielleicht mit einer ganzen Menge Honig beschenken.

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