Baumpflanzaktion 24

Der Herbst zeigte sich von seiner besten Seite, als unser Verein 28 neue Obstbaumsetzlinge in verschiedenen Schutzgebieten pflanzte. Oktober ist besonders gut geeignet, da der Boden noch warm ist und die Bäume vor dem Winter Zeit haben, erste Wurzeln zu bilden. Die Aktion ist Teil unseres langfristigen Projekts „Die Gärten der 1000 Sorten“, um die Artenvielfalt und den Erhalt von Streuobstwiesen zu fördern. Besonders im Fokus standen alte Apfel- und Birnensorten wie der „Rote Berlepsch“, „IDARED“ und die „Gellerts Butterbirne“, die in den letzten Jahren in Vergessenheit geraten sind, aber für ihre Robustheit und ihren einzigartigen Geschmack geschätzt werden.

In den kommenden Jahren wird der Verein die jungen Bäume sorgfältig pflegen, um deren gesundes Wachstum sicherzustellen.

Die gepflanzten Obstbäume werden nicht nur zur Erhaltung alter Sorten beitragen, sondern auch Lebensraum und Nahrungsquelle für zahlreiche Insekten und Vögel bieten. Zudem spielen Bäume eine entscheidende Rolle im Klimaschutz, da sie durch Photosynthese Kohlendioxid aus der Atmosphäre aufnehmen und in ihrer Biomasse speichern. Ein ausgewachsener Obstbaum kann jährlich etwa 10 bis 20 Kilogramm CO2 binden. Somit werden die neu gepflanzten Setzlinge im Laufe ihres Lebenszyklus mehrere Tonnen CO2 der Atmosphäre entziehen, was einen nachhaltigen Beitrag zur Verringerung der Treibhausgasemissionen darstellt.

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